Wie bei der WPT üblich, standen vergangene Nacht sechs Spieler im Finale des Borgata Poker Open, das zu den ganz großen Traditionsturnieren der World Poker Tour zählt.
Bekanntester Name am Finaltisch war sicher Victor Ramdin, doch der Gewinner der WPT Foxwood Classic von 2002 schied auf die denkbar hässlichste Weise auf Platz 6 aus.
Mit brachte er seine Chips gegen Kevin Albers‘
als haushoher Favorit unter, und nach dem Flop mit
sah alles auch noch nach einer Verdopplung aus, doch dann besiegelten die
und die
sein Schicksal.
Deutlich länger konnten sich Jerry Maher und der Chipleader des Vortags, Dave Farah, am Tisch halten. Dann aber erwischte es erst Maher mit einem Flush Draw und schließlich auch Farah, der in einem üblen Spot landete.
Mit investierte er auf einem Board mit
verständlicherweise seine restlichen Chips, rannte aber geradewegs in Donald Maloneys Set mit
. Nach der
auf dem River musste sich Farah mit einem Preisgeld von gut $227.000 begnügen.

Damit machten Maloney, Kevin Albers und Uke Dauti den Sieger unter sich aus, die folgenden Ereignisse lassen aber nur einen Schluss über die Art und Weise zu, wie die restlichen Preisgelder verteilt wurden.
Nach einer zusätzlichen Pause gingen die drei nacheinander mit (Dauti),
(Albers) und
(Maloney) All-In und am Ende hatte Maloney mit einer Straight die beste Hand.
Von offizieller Seite wurde von einem Deal der drei Spieler nichts bekannt, aber man muss natürlich davon ausgehen, dass dieses dreifache All-In nur so zu erklären ist.
Offiziell wurde auf jeden Fall Donald Maloney zum Sieger und Gewinner von gut $616.000 sowie dem Ticket für das Tournament of Champions erklärt.
WPT Borgata Poker Open, Endstand