Neun Spieler durften sich gestern beim Finale des Main Event der WPT UK in Nottingham noch Hoffnungen auf den Titel und die Siegprämie von $330.000 machen.
Mit im Rennen war auch Manig Löser, der als letzter Spieler die deutschsprachigen Farben vertrat.
Löser ging als Siebter in den großen Showdown, doch leider konnte er sich am Schlusstag nicht mehr verbessern.

Sein Aus kam dabei sehr unglücklich. Nach einem All-In von Simon Brändström, der minimal weniger Chips als Löser hatte, callte er mit und lag gegen die
des Schweden vorn.
Das Board brachte aber , wonach von Lösers Stack nicht einmal ein Big Blind übrig geblieben war. Den kümmerlichen Rest verlor er kurz danach sinnigerweise ebenfalls mit AQ gegen Brändströms K9 und musste sich mit $58.500 begnügen.
Während Lösers Turnier so jäh endete, drehte Brändström danach wieder auf. Lange dominierte zwar Ryan Mandara, doch dann verdoppelte Brändström mit gegen dessen Buben und kam in Schlagdistanz.
Als Mandara mit James Rann den letzten Konkurrenten der beiden vom Tisch genommen hatte, ging dieser zwar mit Führung ins Heads-Up, aber Brändström konnte recht schnell gleichziehen.
Die Entscheidung fiel dann bei ähnlich großen Stacks in einer spannenden Hand. Nach einem Raise von Mandara callte Brändström mit im Big Blind, auf dem Flop mit
callte der Schwede die nächste Bet, auf dem Turn mit der
wiederholte sich das Spiel und auf dem River mit dem
ging Mandara All-In.
Brändström nahm sich zwanzig Sekunden Zeit und callte dann mit seinem Two Pair, nur um zu sehen, dass Mandara mit die ganze Zeit geblufft hatte.
Damit hat Simon Brändström nach Rang 2 beim WPT Deepstacks in Barcelona (nach Deal mit dem Ersten) und dem Sieg bei der EPT Barcelona dieses Jahr bereits den dritten großen Wurf gelandet.
Für seinen Sieg erhielt der Schwede $330.000, Ryan Mandara durfte sich über $221.650 freuen.
Hier der Endstand der WPT UK in Nottingham: